30. Juni 2008
Mit AdWords können potentielle Kunden durch nur einen Klick vor einem Angebot abgeholt werden. Produkte oder Dienstleistungen können Zielgruppengerecht auf einer Webseite vorgestellt werden, und der Nutzer bekommt seine gesuchte Information zum Zeitpunkt seiner Anfrage, und nicht zeitlich verzehrt, wie bei allen traditionellen Werbeformen.
Kein Fax, kein Papier, auch kein Anruf ist dafür nötig. Das Medium, dass der Nutzer selbst wählt liefert die Information, und Interessierte werden genau dorthin geführt, wo ihr Interesse mit Produkt- und Dienstleitungsinformation aufgefangen werden kann. Diese Vermittlung in Kombination mit einer gut gestalteten Landing Page, lässt die Konversions-Raten in den zweistelligen Bereich wandern.
Mit AdWords hat der Werbetreibende die Möglichkeit, mit geringen Mitteln große Budgets und hohe Bietpreise auszustechen. Über den Qualitätsfaktor sorgt Google dafür, dass gute, relevante Kampagnen belohnt werden – durch geringere Klickpreise und/oder bessere Positionen. Dieser Ansatz ermöglicht auch kleinen Betrieben und Unternehmen, im Kampf mit den Großen der Branche zu konkurrieren, und letztlich können auch in Nischen oder kleinen Regionen durch kleine Budgets große Erfolge erzielt werden.
In einer AdWords-Kampagne werden alle relevanten Daten über ein Konto automatisch zur Verfügung gestellt. Detaillierte Analysen nach Zeit, Kosten und Relevanz können die Entwicklung und die Erfolge einer Kampagne genau und systematisch erfassen, und lassen sich bei Bedarf auch nachjustieren. So kann kontrolliert und effektiv Werbung geschaltet werden, das Zielpublikum anvisiert, und die Kosten überschaubar gehalten werden.
23. Juni 2008
(spiegel.de) Analysten und Tech-Blogger sind entsetzt über die angekündigte Kooperation zwischen Yahoo und Google: Der Deal der letzten Woche gefährde den Wettbewerb im Netz und zerstöre den Börsenwert von Yahoo. US-Politiker drohen mit Regulierungsverfahren - und manche hoffen auf Microsoft als Retter.
Michael Arrington ist im Silicon Valley heute ein gefürchteter Mann. Das von ihm gegründete Tech-Blog “Techcrunch” ist bekannt dafür, beste Informationen aus dem Inneren der großen Netz-Unternehmen zu bekommen - und viel zu wissen über die kleinen, die sich gerade anschicken, den Markt zu erobern. Wenn Arrington schreibt, lesen auch die Analysten mit.
Als “Techcrunch” am Donnerstag vorab über den bevorstehenden Deal zwischen Yahoo und Google berichtete - womit klar war, dass die Übernahme Yahoos durch Microsoft definitiv geplatzt war - begannen an der Wall Street die Yahoo-Aktien zu fallen. Am Donnerstagmittag Ortszeit waren Yahoo-Anteile noch 26 Dollar pro Stück Wert - am Freitag waren es noch etwa 22. Als Yahoo-Gründer Jerry Yang die Vereinbarung am Donnerstag nach Börsenschluss in einem Blogeintrag offiziell bekanntgab, war der Kurs schon auf etwa 23,50 Dollar gefallen. Noch im Februar hatte Microsoft für Yahoo 33 Dollar pro Aktie geboten. (mehr, spiegel.de)
19. Juni 2008
(Bitkom, 18.06.08) Offenbar sind Soziale Netzwerke beliebter als Blogs oder eigene Websites. Soziale Netzwerke erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Neun Millionen Deutsche haben bereits ein Profil in einer Onlinecommunity veröffentlicht. Das sind 20 Prozent mehr als im Jahr 2007.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom durchgeführt hat. Danach hat bereits jeder sechste deutsche Internetnutzer in einem der vielen sozialen Netze sein persönliches Profil online gestellt.
Damit seien die sozialen Netze die beliebteste Plattform, um sich online zu präsentieren, sagt Bitkom-Chef August Wilhelm Scheer, beliebter als ein Blog oder eine eigene Website. Grund dafür sei, dass es praktisch für jedes Interessensgebiet eine eigene Community gebe. “Viele Menschen empfinden die Webkommunikation mit Gleichgesinnten als Bereicherung”, so Scheer.
Der Verband empfiehlt Nutzern, bei der Wahl ihrer Community auf den Umgang mit persönlichen Daten zu achten. Hohe Standards beim Datenschutz seien “zunehmend ein Qualitätskriterium für die Anbieter”, sagte Scheer.
Mehr Daten zu Online-Netzwerken und Tipps zum Schutz der Privatsphäre finden Sie hier.
18. Juni 2008
Wie das Handelblatt aktuell berichtet, sorgen sich die Werbewelt und Online-Branchen um die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf die Werbeetats der Wirtschaft. In der Werbewelt und der Online-Branche kursiere ein besorgtes Gerücht, nämlich dass die internationale Finanzkrise uns alle mit Haut und Haaren verschlingt.
Wird hier eine reale Gefahr beschworen - oder redet sich die Branche selbst in eine Rezession hinein? Natürlich wird die Finanzkrise einen Einfluss darauf haben, wie Unternehmen ihre Werbebudgets einsetzen. Doch gerade die Online-Branche könnte diesen Sturm nicht nur überstehen, sondern gar gestärkt aus ihm hervorgehen.
Es gibt mehrere Gründe für diesen Optimismus: Wie der Online-Vermarkterkreis (OVK) angab, hält das Wachstum der Online-Werbung in Deutschland weiter an und übertrifft dabei sogar die Erwartungen der Experten. Fast 2,9 Milliarden Euro hat die Werbewirtschaft im Jahr 2007 in Online-Werbung investiert.
Das Internet ist demnach nicht nur das viertgrößte Werbemedium, sondern hat seinen prozentualen Anteil am Werbemarkt mit rund zwölf Prozent seit 2004 verdreifacht. Auch für das laufende Jahr sind die Online-Vermarkter optimistisch. Sie erwarten ein Gesamtergebnis von 3,7 Milliarden Euro, was eine Steigerung von durchschnittlich 29 Prozent zum Vorjahr bedeuten würde.
13. Juni 2008
(heise) Ein neuer und doch alter Dreh in der Auseinandersetzung, wer die besten Geschäfte im Internet und Web 2.0 machen kann: Kurz nach der erneuten Absage einer Übernahme von Yahoo oder zumindest des Yahoo-Suchmaschinengeschäfts durch Microsoft haben Yahoo und Google eine Kooperation im Werbegeschäft bekannt gegeben.
Das Abkommen, das Partnerschaften beim Suchanzeigengeschäft mit anderen Anbietern nicht ausschließe, sei zunächst auf vier Jahre angelegt und könne zweimal um je drei Jahre verlängert werden. Die Kooperation könne Yahoo rund 800 Millionen Dollar jährlich einbringen. Die Firmen räumten dem US-Justizministerium eine Überprüfungsfrist von dreieinhalb Monaten vor dem Inkrafttreten der Vereinbarung ein. Sie benötigten für das Abkommen jedoch keine Zustimmung von den Kartellbehörden, hieß es in der Yahoo-Erklärung.
Yahoo wird nach diesem Vertrag von Google verkaufte Werbung auf einigen seiner Webseiten in den USA und in Kanada anzeigen; Yahoo entscheidet dabei, für welche Suchanfragen bezahlte Suchergebnisse aus Googles Anzeigenprogramm angezeigt werden. Yahoo und Google betonen, die Zusammenarbeit sei wettbewerbsfördernd, weil es Yahoo vor einer Übernahme durch den Softwaregiganten Microsoft bewahre.
3. Juni 2008
Der aktuell veröffentlichte Report des Interactive Advertising Bureau Europe (IAB Europe), macht deutlich, dass der Markt für Online-Werbung in 2007 in Europa um 40 Prozent, nämlich auf elf Milliarden Euro gewachsen ist, und damit vier Milliarden Euro über dem Vorjahresergebnis (7,2 Milliarden Euro) liegt. Damit schließt der EU-Markt zu den USA auf. Die hohe Wachstumsrate verdeutlicht, dass der europäische Online-Werbemarkt weiter zum US-Markt aufschließt, der im gleichen Zeitraum um rund 26 Prozent auf 14,5 Milliarden Euro zulegte.
Zwei Drittel (65 Prozent oder 7,3 Milliarden Euro) der Online-Werbeinvestitionen in Europa wurden in den Top-3-Märkten England, Deutschland und Frankreich getätigt. Einige der kleineren Märkte erfreuen sich sogar noch höhere Zuwächse: das Wachstum der Online-Werbeausgaben in Griechenland liegt bei 91 Prozent, in Spanien bei 55 Prozent und in Slowenien bei 49 Prozent.
2. Juni 2008
(ZDNet, 26.05.08) Google will die Street-View-Funktion von Google Maps erweitern und bald auch deutsche Städte aus der Perspektive eines Autofahrers zeigen. Starttermin und Städte stehen jedoch noch nicht fest. So hat der Datenschutzbeauftragte des Konzerns, Peter Fleischer, gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus bestätigt, dass hierfür die Straßenzüge deutscher Städte flächendeckend fotografiert werden.
Bislang beschränkten sich die Street-View-Aufnahmen lediglich auf rund 40 US-Metropolen, nun läuft das Projekt nach Aussagen Fleischers auch in Europa an. Die bereits vorab laut gewordene Kritik von Datenschützern entkräftet der Google-Manager und betont, dass das Unternehmen zur Wahrung der Privatsphäre Gesichter unkenntlich machen werde.
“Wir werden uns auf jeden Fall vor einem Start von Street View die Datenschutzbestimmungen der europäischen Länder ganz genau anschauen und unseren Dienst entsprechend gestalten”, verspricht Oberbeck. Um etwaige Datenschutzbedenken zu zerstreuen, wolle man zudem die Gesichter der auf den Aufnahmen zu sehenden Menschen unkenntlich machen.