25. August 2008
Offenbar gibt es immer noch einige Unternehmer, die gerade die Notwendigkeit von SEO- und SEM-Maßnahmen nicht einsehen wollen. Dabei liegen die Gegebenheiten auf der Hand. Was nützt der beste Internet-Auftritt, der beste online Shop, wenn das Produkt und das online-Angebot, von den Suchrobots, nicht berücksichtigt wird, und also die Internet-Präsenz auf den Suchlisten, die die Suchmaschinen ausgeben, nicht in Erscheinung tritt. Das ist so als wäre man gar nicht vertreten. Das ist, als hätte man sich für eine feierliche Angelegenheit gekleidet, und das Fest findet ohne einen statt.
Marketing-Maßnahmen unterliegen immer strategischen Überlegungen. Aber auch diese Überlegungen müssen zeitgemäß und problemorientiert sein. Doch wer definiert, was als zeitgemäß gilt, wie erkennt man den Trend?
Professionelle Anbieter von SEO und SEM werden die individuelle Anforderung eines Kunden erkennen und mit marktgerechten Maßnahmen beantworten. Der Erfolg dieser Maßnahmen trägt letztlich auch dazu bei, das Branchenimage der SEO/SEM-Dienstleister zu verbessern und die Sinnhaftigkeit dieser Geschäftstätigkeit, auch für „ganz traditionell Denkende“ transparenter zu machen.
5. August 2008
(heise.de) Wie heise.de aktuell berichtet, hat nach der Hauptversammlung des Internet-Konzerns Yahoo ein Großaktionär die Überprüfung der Wahl des Verwaltungsrates gefordert. Es könne sein, dass die Zustimmung für den umstrittenen Yahoo-Chef Jerry Yang demnach womöglich niedriger ausgefallen sein als angegeben. Yahoo erwiderte, ein unabhängiger Prüfer habe die Ergebnisse beglaubigt. Die Konzernspitze war vor dem Aktionärstreffen schwer unter Beschuss geraten, weil sie eine Übernahme durch den Softwareriesen Microsoft abgelehnt hatte.
Der Yang gegenüber äußerst kritische US-Fonds Capital Research Global Investors verlangt eine Prüfung der Ergebnisse. Capital Research kommt laut dem Wall Street Journal zusammen mit einem verbundenen Fonds auf rund 16 Prozent der Yahoo- Anteile und habe Yang die Zustimmung zur Wiederwahl in das Top- Gremium verweigert. Yang erhielt am vergangenen Freitag aber nach offiziellen Angaben 85 Prozent Ja-Stimmen.
Bei der Hauptversammlung war der gesamte Verwaltungsrat gemäß der Empfehlung des Konzerns wiedergewählt worden. Die Zustimmung fiel durchweg hoch aus. In das künftig auf elf Sitze erweiterte Gremium zieht zudem der kritische Großaktionär Carl Icahn zusammen mit zwei Interessenvertretern ein. Er wollte zunächst das gesamte Gremium stürzen, einigte sich dann aber mit Yahoo auf einen Kompromiss. Der streitbare Investor und Milliardär will aber nach wie vor ein Geschäft mit Microsoft durchsetzen. Der Software-Konzern hatte zuletzt mehr als 45 Milliarden Dollar (29 Mrd Euro) geboten, seine Offerte dann aber zurückgezogen. (Quelle: heise.de)
21. Juli 2008
(webselling-online.de) AdWord-Anzeigen bei Google sind für viele Unternehmer ein Erfolg versprechendes und daher beliebtes Marketing-Instrument – allerdings eines mit Fallstricken. Geradezu gefährlich kann es werden, wenn man beim Schalten der Anzeige die Option „weitgehend passende Keywords“ wählt. Google sucht dann automatisch zu den eingetragenen Keywords Begriffe ähnlicher Gattung, nach denen ein Kaufinteressent suchen könnte.
Dabei unterscheidet die Suchmaschine nicht zwischen „normalen“ Begriffen und geschützten Markennamen. Das LG Berlin urteilte 2007, dass ein Inserent für Markenrechtsverletzung haften müsse – auch wenn die Google-Automatik ohne Wissen des Betreffenden geschützte Begriffe benutzt habe. Im vorliegenden Fall hatte der Beklagte den Gattungsbegriff „Möbel“ gewählt und die Option „weitgehend passende Keywords“ hinzugebucht.
Google hatte daraufhin die Werbung auch beim geschützten Markennamen „EM europa-möbel“ geschaltet. Diesen Begriff hätte der Inserent ausdrücklich ausschließen müssen. Dies bestätigte jetzt das LG Braunschweig in einem ähnlichen Fall. (Quelle: webselling-online.de, 18.07.08)
30. Juni 2008
Mit AdWords können potentielle Kunden durch nur einen Klick vor einem Angebot abgeholt werden. Produkte oder Dienstleistungen können Zielgruppengerecht auf einer Webseite vorgestellt werden, und der Nutzer bekommt seine gesuchte Information zum Zeitpunkt seiner Anfrage, und nicht zeitlich verzehrt, wie bei allen traditionellen Werbeformen.
Kein Fax, kein Papier, auch kein Anruf ist dafür nötig. Das Medium, dass der Nutzer selbst wählt liefert die Information, und Interessierte werden genau dorthin geführt, wo ihr Interesse mit Produkt- und Dienstleitungsinformation aufgefangen werden kann. Diese Vermittlung in Kombination mit einer gut gestalteten Landing Page, lässt die Konversions-Raten in den zweistelligen Bereich wandern.
Mit AdWords hat der Werbetreibende die Möglichkeit, mit geringen Mitteln große Budgets und hohe Bietpreise auszustechen. Über den Qualitätsfaktor sorgt Google dafür, dass gute, relevante Kampagnen belohnt werden – durch geringere Klickpreise und/oder bessere Positionen. Dieser Ansatz ermöglicht auch kleinen Betrieben und Unternehmen, im Kampf mit den Großen der Branche zu konkurrieren, und letztlich können auch in Nischen oder kleinen Regionen durch kleine Budgets große Erfolge erzielt werden.
In einer AdWords-Kampagne werden alle relevanten Daten über ein Konto automatisch zur Verfügung gestellt. Detaillierte Analysen nach Zeit, Kosten und Relevanz können die Entwicklung und die Erfolge einer Kampagne genau und systematisch erfassen, und lassen sich bei Bedarf auch nachjustieren. So kann kontrolliert und effektiv Werbung geschaltet werden, das Zielpublikum anvisiert, und die Kosten überschaubar gehalten werden.
23. Juni 2008
(spiegel.de) Analysten und Tech-Blogger sind entsetzt über die angekündigte Kooperation zwischen Yahoo und Google: Der Deal der letzten Woche gefährde den Wettbewerb im Netz und zerstöre den Börsenwert von Yahoo. US-Politiker drohen mit Regulierungsverfahren - und manche hoffen auf Microsoft als Retter.
Michael Arrington ist im Silicon Valley heute ein gefürchteter Mann. Das von ihm gegründete Tech-Blog “Techcrunch” ist bekannt dafür, beste Informationen aus dem Inneren der großen Netz-Unternehmen zu bekommen - und viel zu wissen über die kleinen, die sich gerade anschicken, den Markt zu erobern. Wenn Arrington schreibt, lesen auch die Analysten mit.
Als “Techcrunch” am Donnerstag vorab über den bevorstehenden Deal zwischen Yahoo und Google berichtete - womit klar war, dass die Übernahme Yahoos durch Microsoft definitiv geplatzt war - begannen an der Wall Street die Yahoo-Aktien zu fallen. Am Donnerstagmittag Ortszeit waren Yahoo-Anteile noch 26 Dollar pro Stück Wert - am Freitag waren es noch etwa 22. Als Yahoo-Gründer Jerry Yang die Vereinbarung am Donnerstag nach Börsenschluss in einem Blogeintrag offiziell bekanntgab, war der Kurs schon auf etwa 23,50 Dollar gefallen. Noch im Februar hatte Microsoft für Yahoo 33 Dollar pro Aktie geboten. (mehr, spiegel.de)
18. Juni 2008
Wie das Handelblatt aktuell berichtet, sorgen sich die Werbewelt und Online-Branchen um die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf die Werbeetats der Wirtschaft. In der Werbewelt und der Online-Branche kursiere ein besorgtes Gerücht, nämlich dass die internationale Finanzkrise uns alle mit Haut und Haaren verschlingt.
Wird hier eine reale Gefahr beschworen - oder redet sich die Branche selbst in eine Rezession hinein? Natürlich wird die Finanzkrise einen Einfluss darauf haben, wie Unternehmen ihre Werbebudgets einsetzen. Doch gerade die Online-Branche könnte diesen Sturm nicht nur überstehen, sondern gar gestärkt aus ihm hervorgehen.
Es gibt mehrere Gründe für diesen Optimismus: Wie der Online-Vermarkterkreis (OVK) angab, hält das Wachstum der Online-Werbung in Deutschland weiter an und übertrifft dabei sogar die Erwartungen der Experten. Fast 2,9 Milliarden Euro hat die Werbewirtschaft im Jahr 2007 in Online-Werbung investiert.
Das Internet ist demnach nicht nur das viertgrößte Werbemedium, sondern hat seinen prozentualen Anteil am Werbemarkt mit rund zwölf Prozent seit 2004 verdreifacht. Auch für das laufende Jahr sind die Online-Vermarkter optimistisch. Sie erwarten ein Gesamtergebnis von 3,7 Milliarden Euro, was eine Steigerung von durchschnittlich 29 Prozent zum Vorjahr bedeuten würde.
13. Juni 2008
(heise) Ein neuer und doch alter Dreh in der Auseinandersetzung, wer die besten Geschäfte im Internet und Web 2.0 machen kann: Kurz nach der erneuten Absage einer Übernahme von Yahoo oder zumindest des Yahoo-Suchmaschinengeschäfts durch Microsoft haben Yahoo und Google eine Kooperation im Werbegeschäft bekannt gegeben.
Das Abkommen, das Partnerschaften beim Suchanzeigengeschäft mit anderen Anbietern nicht ausschließe, sei zunächst auf vier Jahre angelegt und könne zweimal um je drei Jahre verlängert werden. Die Kooperation könne Yahoo rund 800 Millionen Dollar jährlich einbringen. Die Firmen räumten dem US-Justizministerium eine Überprüfungsfrist von dreieinhalb Monaten vor dem Inkrafttreten der Vereinbarung ein. Sie benötigten für das Abkommen jedoch keine Zustimmung von den Kartellbehörden, hieß es in der Yahoo-Erklärung.
Yahoo wird nach diesem Vertrag von Google verkaufte Werbung auf einigen seiner Webseiten in den USA und in Kanada anzeigen; Yahoo entscheidet dabei, für welche Suchanfragen bezahlte Suchergebnisse aus Googles Anzeigenprogramm angezeigt werden. Yahoo und Google betonen, die Zusammenarbeit sei wettbewerbsfördernd, weil es Yahoo vor einer Übernahme durch den Softwaregiganten Microsoft bewahre.
23. Mai 2008
Wie Horizont.net aktuell berichtet hat Microsoft den Namen seines neuen weltweiten Online-Vermarkters bekannt gegeben. Unter dem Dach des neuen Unternehmensbereichs Microsoft Advertising soll das Vermarktungsportfolio des Unternehmens im Internet gebündelt werden. “Microsoft Advertising ist ab sofort unsere weltweite Business-to-Business-Marke, die für alle Werbeprodukte, -Services und Plattformen steht, die wir Werbungtreibenden, Agenturen und Website-Betreibern anbieten”, so Markus Frank, Director Sales & Trade Marketing des neuen Bereichs.
Microsoft-Chef Steve Ballmer hatte demnach erklärt, dass er die Zukunft des Konzerns in den Bereichen Werbung und Mobile sehe. Diese Geschäftsfelder könnten künftig 25 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen.
6. Mai 2008
Neben den Online-Netzwerken lösten virtuelle Welten - allen voran Second Life - einen wahren Medienhype aus, der dann schnell auch als Hauptcharakteristikum für das Paralleluniversum im Netz galt. Kurz nachdem sich namhafte Unternehmen in Second Life angesiedelt hatten, folgte schon eine gewisse Ernüchterung und Experten begannen vor zu hohen Erwartungen zu warnen.
Schließlich machte die virtuelle Welt auch noch Negativschlagzeilen Rechtsstreitigkeiten um raubkopierte virtuelle Waren. Die Copyright-Frage im virtuellen Raum ist noch immer ungeklärt.
Das Urheberrecht war in 2007 auch der Brennpunkt in der Musik- und Videobranche. Die Musikindustrie kämpft weiterhin gegen Copyright-Verletzungen im Internet, zieht gegen Filesharing vor Gericht und will auch das Thema Kopierschutz (DRM) nicht einheitlich regeln.
An den Aktienmärkten sorgte das Scheitern der Übernahme für gegensätzliche Kursreaktionen. Während die Yahoo-Aktien einbrachen, legten Microsoft 2,5 Prozent auf 30 Dollar zu. Es sei positiv, dass Microsoft sich selbst eine Grenze für den Kaufpreis gesetzt habe, erklärten Analysten von Bernstein Research. Anleger hätten die Sorge gehabt, Microsoft könne deutlich zu viel für Yahoo bezahlen. Diese Befürchtung sei nun aus dem Weg geräumt.
Google-Papiere legten 1,6 Prozent zu. Der Konzern könnte der lachende Dritte sein, hieß es am Markt. Mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten, Yahoo werde wohl auf eine Partnerschaft im Anzeigengeschäft mit dem führenden Suchmaschinen-Betreiber dringen. Allerdings sei es aufgrund der Marktstärke Googles zweifelhaft, dass Yahoo bei einer solchen Allianz die Rosinen bekomme. (Quelle: Die Welt, online)