30. Juli 2008
OnPage-Optimierung
Mit der so genannten OnPage-Optimierung bezeichet man alle Maßnahmen, die an Inhalt und Struktur einer Website vorgenommen werden können, um das Ranking der Seite zu verbessern. Dazu gehört relevanter Seiteninhalt, Verwendung von sinnvollen Schlüsselbegriffen im Seitentitel und in Überschriften, und eine gute und klare interne Verlinkung der Einzelseiten.
OffPage-Optimierung
Die riesige Anzahl von Websites, die um die Gunst der Suchmaschinen buhlen, führen dazu, dass die OnPage-Optimierung alleine oftmals nicht ausreicht. Die Anzahl und die Qualität der eingehenden Links (also Links, die von anderen Websites kommen) sind entscheidend und bei Google zugleich maßgeblich für den sogenannten PageRank.
Ongate Service:
• Branchenspezifische Suchbegriff(Keyword)-Analyse
• Beratung in Bezug auf eine sinnvolle Kategorisierung und Präsentation Ihrer Produkte; ggf. Erstellung von Texten und Formulierungen für Kategorieübersichten etc.
• Aktive Werbemaßnahmen durch Foren- und Blogbeiträge, AdWords (Google-Anzeigen), Bannerwerbung etc.
• Erfolgsanalyse durch geeignete individuelle Webanalyse-Werkzeuge
25. Juli 2008
(google) Es ist wichtig, dass Suchmaschinen verstehen, wonach User suchen - und zwar über die paar Wörter in ihrer Suchanfrage hinaus. Google hat einige bemerkenswerte Fortschritte auf diesem Gebiet gemacht, wie z. B. durch die Implementierung eines Systems von Rechtschreibvorschlägen und eines fortschrittlichen Synonymsystems.
Viele User haben bereits einmal ein System für Rechtschreibvorschläge verwendet. Es erkennt, dass jemand, der nach [kofee annan] sucht, eigentlich nach “Herrn Kofi Annan” sucht, und es wird dementsprechend Folgendes ausgegeben: Meinten Sie: kofi annan. Jemand, der hingegen [kofee beans] eingibt, sucht eigentlich nach “coffee beans”. Es ist sehr schwierig, all dies mit hoher Präzision auf internationaler Ebene zu bewerkstelligen.
Synonyme bilden die Grundlage für gute Ergebnislisten, die Grundlage Suchanfragen richtig zu verstehen. Es ist eines der schwierigsten Probleme, die Google löst. Etwas, das mitunter ganz offensichtlich für Menschen ist, kann ein ungelöstes Problem für die automatisierte Sprachverarbeitung darstellen. Als User möchte man nicht zu viel darüber nachdenken, welche Begriffe genau in einer Suchanfrage verwendet werden sollten.
Oft weiß man als Suchender nicht einmal genau, welches die richtigen Begriffe sind. Dies ist die Stelle, an der ein Synonymsystem in Kraft tritt. Googles Synonymsystem kann anspruchsvolle Modifikationen von Suchanfragen vornehmen, so weiß es beispielsweise, dass das Wort “Dr” in der Suchanfrage „Dr Meier“ für Doktor steht, wohingegen es in [Rodeo Dr] Drive bedeutet. Google hat dieses Niveau für das Verständnis von Suchanfragen inzwischen für beinahe hundert verschiedene Sprachen erreicht.
24. Juli 2008
Durch die Vermeidung folgender Fehler kann man einer Verbannung aus dem Google-Index aktiv entgegenwirken und die Auffindbarkeit im Netz gerade über Google deutlich erhöhen.
Das betrifft natürlich auch andere Suchmaschinen und erhöht somit die gesamte Performance.
Zuverlässige Webhoster
Man sollte einen Webhoster wählen, der gut erreichbar ist, und nicht durch Ausfallzeiten glänzt. Kann der Google-Bot eine Webseite oft nicht erreichen, weil der server down ist, oder reagiert die Webseite extrem langsam, führt das zur Abwertung.
Doorway-Seiten
Seiten, die nur mit Suchmaschinen-relevantem Text gefüllt sind, die unmittelbar nach ihrem Aufruf per Jayscript oder Meta-Refresh zu einer anderen Seite weiterleiten, sollte man tunlichst unterlassen. Die Nutzung von Doorway-Seiten hat seinerzeit zum vorübergehenden Ausschluss von BMW.de aus dem Google-Index geführt.
Bad neighbourhood
Eine Verlinkung zu Seiten, die bereits aus dem Index ausgeschlossen sind, sollte man vermeiden. Dazu zählen auch Linkfarmen oder ähnliche, die von Google als unseriös eingestuft sind.
Versteckter Text
Unsichtbarer Text, d.h. weißer Text auf weißem Grund, oder bildüberlegter Text mit Hilfe von Javascript waren mal beliebte Methoden um die eigene Gewichtigkeit online zu erhöhen. Google kennt inzwischen diese Hintertüren, und straft diese zügig mit einem Klick und man fliegt aus dem Index.
Doppelter Content
Presseseiten erlauben oft, Meldungen im Originaltext zu übernehmen. Google erkennt reine Dopplungen jedoch und stuft in dieser Form erzeugten Content ab. Besser ist es immer den gefundenen Text als Grundlage zu nehmen, und Meldungen individuell zu verfassen.
22. Juli 2008
(ZDNet) Yahoo und der Großaktionär Carl Icahn haben ihren Streit über die zukünftige Zusammensetzung des Verwaltungsrates von Yahoo beigelegt. Die Einigung zwischen den Parteien sieht vor, dass Icahn seine Liste mit Gegenkandidaten zurückzieht und mit seinem Unternehmensanteil von 4,98 Prozent den derzeitigen Verwaltungsrat unterstützt. Im Gegenzug wird die Zahl der Mitglieder des Gremiums auf elf erhöht, wovon Icahn drei Sitze für sich und zwei seiner Wunschkandidaten erhalten soll. Die restlichen acht Kandidaten sind amtierende Mitglieder des derzeit neunköpfigen Verwaltungsrates.
“Ich glaube, dass dies ein guter Kompromiss ist und dass wir zukünftig eng zusammenarbeiten werden”, sagte Icahn. “Ich bin auch froh darüber, dass der Verwaltungsrat seine Zustimmung gegeben hat, dass alle bedeutenden Transaktionen sowie mögliche Strategien für einen Verkauf zuerst mit allen Mitgliedern des Verwaltungsrates diskutiert werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird.”
Weder Yahoo noch Carl Icahn machten irgendwelche Angaben, ob ihre Vereinbarung Auswirkungen auf die Verhandlungen mit Microsoft haben wird. Vor einer Woche hatte Yahoo noch ein gemeinsames Kaufangebot von Microsoft und Carl Icahn abgelehnt. (Quelle: ZDNet.de)
21. Juli 2008
Wie heise.de aktuell berichtet, erhält der Verwaltungsrat nun Unterstützung durch einen der größten Investoren im Machtkampf gegen den berüchtigten Firmenjäger und Großaktionär Carl Icahn, der nach dem gescheiterten Komplettverkauf von Yahoo die Übernahme der Internet-Such-Sparte durch Microsoft durchsetzen will.
Nach wochenlangen Spekulationen, ob er Carl Icahn bei der geplanten Abwahl des Verwaltungsrat auf der nächsten Aktionärsversammlung am 1. August unterstützen wird, hat sich Bill Miller von der Kapitalbeteiligungsgesellschaft Legg Mason, die 4,4 Prozent der Aktien kontrolliert, laut New York Times nun auf die Seite des Verwaltungsrats geschlagen. Dieser Schritt wird in der Schlacht um die Macht des Suchmaschinenbetreibers und Webportals als entscheidend betrachtet.
Durch die Abwahl des Verwaltungsrats will ihn Icahn mit eigenen Gefolgsleuten neu besetzen und mit ihnen doch noch ein Geschäft mit Microsoft erzwingen. (heise.de)
(webselling-online.de) AdWord-Anzeigen bei Google sind für viele Unternehmer ein Erfolg versprechendes und daher beliebtes Marketing-Instrument – allerdings eines mit Fallstricken. Geradezu gefährlich kann es werden, wenn man beim Schalten der Anzeige die Option „weitgehend passende Keywords“ wählt. Google sucht dann automatisch zu den eingetragenen Keywords Begriffe ähnlicher Gattung, nach denen ein Kaufinteressent suchen könnte.
Dabei unterscheidet die Suchmaschine nicht zwischen „normalen“ Begriffen und geschützten Markennamen. Das LG Berlin urteilte 2007, dass ein Inserent für Markenrechtsverletzung haften müsse – auch wenn die Google-Automatik ohne Wissen des Betreffenden geschützte Begriffe benutzt habe. Im vorliegenden Fall hatte der Beklagte den Gattungsbegriff „Möbel“ gewählt und die Option „weitgehend passende Keywords“ hinzugebucht.
Google hatte daraufhin die Werbung auch beim geschützten Markennamen „EM europa-möbel“ geschaltet. Diesen Begriff hätte der Inserent ausdrücklich ausschließen müssen. Dies bestätigte jetzt das LG Braunschweig in einem ähnlichen Fall. (Quelle: webselling-online.de, 18.07.08)
30. Juni 2008
Mit AdWords können potentielle Kunden durch nur einen Klick vor einem Angebot abgeholt werden. Produkte oder Dienstleistungen können Zielgruppengerecht auf einer Webseite vorgestellt werden, und der Nutzer bekommt seine gesuchte Information zum Zeitpunkt seiner Anfrage, und nicht zeitlich verzehrt, wie bei allen traditionellen Werbeformen.
Kein Fax, kein Papier, auch kein Anruf ist dafür nötig. Das Medium, dass der Nutzer selbst wählt liefert die Information, und Interessierte werden genau dorthin geführt, wo ihr Interesse mit Produkt- und Dienstleitungsinformation aufgefangen werden kann. Diese Vermittlung in Kombination mit einer gut gestalteten Landing Page, lässt die Konversions-Raten in den zweistelligen Bereich wandern.
Mit AdWords hat der Werbetreibende die Möglichkeit, mit geringen Mitteln große Budgets und hohe Bietpreise auszustechen. Über den Qualitätsfaktor sorgt Google dafür, dass gute, relevante Kampagnen belohnt werden – durch geringere Klickpreise und/oder bessere Positionen. Dieser Ansatz ermöglicht auch kleinen Betrieben und Unternehmen, im Kampf mit den Großen der Branche zu konkurrieren, und letztlich können auch in Nischen oder kleinen Regionen durch kleine Budgets große Erfolge erzielt werden.
In einer AdWords-Kampagne werden alle relevanten Daten über ein Konto automatisch zur Verfügung gestellt. Detaillierte Analysen nach Zeit, Kosten und Relevanz können die Entwicklung und die Erfolge einer Kampagne genau und systematisch erfassen, und lassen sich bei Bedarf auch nachjustieren. So kann kontrolliert und effektiv Werbung geschaltet werden, das Zielpublikum anvisiert, und die Kosten überschaubar gehalten werden.
23. Juni 2008
(spiegel.de) Analysten und Tech-Blogger sind entsetzt über die angekündigte Kooperation zwischen Yahoo und Google: Der Deal der letzten Woche gefährde den Wettbewerb im Netz und zerstöre den Börsenwert von Yahoo. US-Politiker drohen mit Regulierungsverfahren - und manche hoffen auf Microsoft als Retter.
Michael Arrington ist im Silicon Valley heute ein gefürchteter Mann. Das von ihm gegründete Tech-Blog “Techcrunch” ist bekannt dafür, beste Informationen aus dem Inneren der großen Netz-Unternehmen zu bekommen - und viel zu wissen über die kleinen, die sich gerade anschicken, den Markt zu erobern. Wenn Arrington schreibt, lesen auch die Analysten mit.
Als “Techcrunch” am Donnerstag vorab über den bevorstehenden Deal zwischen Yahoo und Google berichtete - womit klar war, dass die Übernahme Yahoos durch Microsoft definitiv geplatzt war - begannen an der Wall Street die Yahoo-Aktien zu fallen. Am Donnerstagmittag Ortszeit waren Yahoo-Anteile noch 26 Dollar pro Stück Wert - am Freitag waren es noch etwa 22. Als Yahoo-Gründer Jerry Yang die Vereinbarung am Donnerstag nach Börsenschluss in einem Blogeintrag offiziell bekanntgab, war der Kurs schon auf etwa 23,50 Dollar gefallen. Noch im Februar hatte Microsoft für Yahoo 33 Dollar pro Aktie geboten. (mehr, spiegel.de)
19. Juni 2008
(Bitkom, 18.06.08) Offenbar sind Soziale Netzwerke beliebter als Blogs oder eigene Websites. Soziale Netzwerke erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Neun Millionen Deutsche haben bereits ein Profil in einer Onlinecommunity veröffentlicht. Das sind 20 Prozent mehr als im Jahr 2007.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom durchgeführt hat. Danach hat bereits jeder sechste deutsche Internetnutzer in einem der vielen sozialen Netze sein persönliches Profil online gestellt.
Damit seien die sozialen Netze die beliebteste Plattform, um sich online zu präsentieren, sagt Bitkom-Chef August Wilhelm Scheer, beliebter als ein Blog oder eine eigene Website. Grund dafür sei, dass es praktisch für jedes Interessensgebiet eine eigene Community gebe. “Viele Menschen empfinden die Webkommunikation mit Gleichgesinnten als Bereicherung”, so Scheer.
Der Verband empfiehlt Nutzern, bei der Wahl ihrer Community auf den Umgang mit persönlichen Daten zu achten. Hohe Standards beim Datenschutz seien “zunehmend ein Qualitätskriterium für die Anbieter”, sagte Scheer.
Mehr Daten zu Online-Netzwerken und Tipps zum Schutz der Privatsphäre finden Sie hier.
18. Juni 2008
Wie das Handelblatt aktuell berichtet, sorgen sich die Werbewelt und Online-Branchen um die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf die Werbeetats der Wirtschaft. In der Werbewelt und der Online-Branche kursiere ein besorgtes Gerücht, nämlich dass die internationale Finanzkrise uns alle mit Haut und Haaren verschlingt.
Wird hier eine reale Gefahr beschworen - oder redet sich die Branche selbst in eine Rezession hinein? Natürlich wird die Finanzkrise einen Einfluss darauf haben, wie Unternehmen ihre Werbebudgets einsetzen. Doch gerade die Online-Branche könnte diesen Sturm nicht nur überstehen, sondern gar gestärkt aus ihm hervorgehen.
Es gibt mehrere Gründe für diesen Optimismus: Wie der Online-Vermarkterkreis (OVK) angab, hält das Wachstum der Online-Werbung in Deutschland weiter an und übertrifft dabei sogar die Erwartungen der Experten. Fast 2,9 Milliarden Euro hat die Werbewirtschaft im Jahr 2007 in Online-Werbung investiert.
Das Internet ist demnach nicht nur das viertgrößte Werbemedium, sondern hat seinen prozentualen Anteil am Werbemarkt mit rund zwölf Prozent seit 2004 verdreifacht. Auch für das laufende Jahr sind die Online-Vermarkter optimistisch. Sie erwarten ein Gesamtergebnis von 3,7 Milliarden Euro, was eine Steigerung von durchschnittlich 29 Prozent zum Vorjahr bedeuten würde.